Sonntag, 22. Juni 2014

DIY Ambilight mit Hyperion

Hi,

letztens bin ich beim rum Surfen auf DIESES Projekt gestoßen.
Als ich mir den Blog Eintrag durchgelesen habe, habe ich Regenbogen gekotzt: WIE GEIL IST DAS DENN BITTE?!?!?!
Einziger Nachteil hierbei ist, dass Ambilight nur funktioniert, wenn Filme von XBMC abgespielt werden. Es gibt noch eine Lösung andere Medien mit dem Ambilight zu koppeln, aber dazu kommt vielleicht später mal ein anderer Beitrag.

Die Software heißt Hyperion. Und was ich besonders interessant fand ist, dass es hierfür sogar eine Handy App gibt mit der man das Ambilight auch als Mood-Light verwenden kann.

P.S.: Solltet ihr Openelec verwenden, stehen weiter unten Besonderheiten, die ihr beachten müsst!


Wenn ihr das Projekt nachbauen wollt, achtet darauf, dass ihr einen LED Streifen kauft, der WS2801 ICs vor jeder LED verbaut hat, damit jede LED einzeln angesteuert werden kann.

Bei Amazon findet man die für ca. 20 Euro PRO METER(!!!).
Günstiger findet man diese auf Aliexpress ab ca. 8 Euro pro Meter.
Da die Sachen aber aus China geliefert werden, muss man sich ein wenig gedulden, bis die Lieferung ankommt.
Ich habe mich für die China variante entschieden und musste leider feststellen, dass beim LED Streifen kein Netzteil dabei war.
Aber dank Amazon Prime war das Netzteil auch am nächsten Tag da.

Hyperion ist so Ressourcen schonend, dass man es ohne Probleme auf dem gleichen Raspberry Pi  laufen lassen kann, auf dem XBMC läuft.


Installation

Auf dem Raspberry Pi Hyperion runterladen:

curl -L --output install_hyperion.sh --get https://raw.githubusercontent.com/t
vdzwan/hyperion/master/bin/install_hyperion.sh
 und installieren
./install_hyperion.sh


Konfiguration 

Um Hyperion zu konfigurieren benutzt man am besten Hypercon.

Hier muss nur angegeben werden, wie viele LEDs auf jeder Seite des TVs angebracht sind und welche IP das XBMC hat (wenn man Hyperion auf dem XBMC installiert hast, ist das 127.0.0.1)
Außerdem können hier noch die Farben angepasst werden. Aber das Tool ist ziemlich selbsterklärend.

Wenn ihr die Config Datei mit dem Tool erstellt habt, kopiert ihr das File auf das Pi in den /etc Ordner.


Besonderheiten bei Openelec:

Bei Hypercon muss der Pfad für die Effekte geändert werden: /storage/hyperion/effects
Die Config Datei muss in /storage/.config/ kopiert werden


Verkabelung

Der LED Streifen kann nach jeder LED abgeschnitten werden und hat 4 Anschlüsse (Bei mir waren an 5V und Ground jeweils ein weiteres Kabel dran. Dazu kommen wir gleich). Wenn ihr bei eurem Fernseher also um die Ecke geht und dafür den Streifen abschneidet und mit Kabeln wieder verbindet, achtet darauf, dass
1. 5V auf 5V geht, Clock auf Clock usw.
2. ihr auf die richtige Richtung achtet in die die Pfeile auf dem Streifen zeigen.

Welche Kabel ihr wo am Raspberry Pi anschließt zeigt die untere Grafik von www.linuxlinus.de


















Da das Raspberry Pi nicht genug Power hat um den LED Streifen mit genug Strom zu versorgen, Schließen wir an 5V und Ground ein Extra Netzteil an. (Also ist Ground mit dem Raspberry Pi UND dem Netzteil verbunden)

Wenn alles richtig gemacht wurde, sieht man beim neustart des Raspberry Pi's einen netten Regenbogen Effekt.



















Troubleshooting

Ich hatte das Problem, dass bei mir die falschen Farben angezeigt wurden.
Daher musste ich im Config File die Zeile

"colorOrder" : "rgb"

in

"colorOrder" : "grb"

ändern, damit die richtigen Farben angezeigt wurden.


Samstag, 21. Juni 2014

Elementary OS

Hi,

leider muss ich euch eine schlechte Nachricht überbringen:

Ich habe kein Ubuntu Gnome mehr auf meinem Rechner!

Grund dafür ist eigentlich nur eine Kleinigkeit. Doch diese hat mich so sehr genervt, dass ich mich nach einer alternative umgesehen habe.

Diese Kleinigkeit war, dass die Startprogramme Funktion nicht mehr gegeben war.

Zuerst hatte ich den Klassiker Linux Mint drauf gehabt. Doch nach ein paar Monaten habe ich gemerkt, dass es einfach nicht das Wahre ist. Alleine schon, dass man Mint nicht auf die nächste Version Updaten kann/sollte, ohne den Rechner platt zu machen. (Wir haben nicht mehr 1990!)

Doch dann bin ich auf Elementary OS gestoßen. Habe mir dazu ein paar Youtube Videos angeguckt und dachte mir "hm.. das sieht zwar bisschen wie Mac OS aus, aber irgendwie doch nett"

Als erstes hatte ich es mir in VirtualBox installiert. Und schon beim erscheinen des Login Screens war ich weg von den Socken: Cooler Effekt beim anzeigen des Logins. So viel liebe zum Detail. Und genau das ist, was Elementary OS in meinen Augen so besonders macht.
Ich meine, sind wir mal ehrlich: irgendwie sind doch alle Ubuntu basierten Distributionen alle irgendwie gleich. Doch Elementary OS macht sich mit den kleinen Effekten zu etwas besonderen.
Alles schein so sauber und gewollt zu sein. Als wäre es der Mercedes der Linux Distributionen.

Ein kleiner Nachteil ist, dass nicht viel Software mitgeliefert wird. Doch die sind ja schnell nachinstalliert. Außerdem benutzt man die hälfte der vorinstallieren Software eh nicht.

Probiert es also ruhig mal aus!